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ChirurgieRatgeber.de - Operative Ausräumung von Hämatomen

Artikel vom 17.10.2008 aus der Rubrik Allgemeinchirurgie

Operative Ausräumung von Hämatomen

Ein Bluterguss, auch Hämatom genannt, bildet sich, wenn Blut aus den Blutgefäßen in das umliegende Gewebe fließt. Hämatome entstehen unter anderem durch Prellungen, Stürze oder wenn man sich einfach den Arm zu fest am Tisch stößt. Kleine Blutergüsse heilen folgenlos von selbst ab, größere müssen ärztlich behandelt werden, da sich hier sonst zum Beispiel Abszesse bilden können.

Alle Hämatome sind normalerweise mit Druckschmerz verbunden. Große Hämatome oder Hämatome im Inneren des menschlichen Körpers können ohne ärztliche Behandlung sogar zu einer Blutvergiftung führen. Der Arzt diagnostiziert den behandlungsbedürftigen Bluterguss in dem er eine Ultraschalluntersuchung und/oder eine Computertomografie durchgeführt. Die operative Behandlung eines Hämatoms erfolgt in Form der so genannten Ausräumung. Hier wird ein Schnitt gemacht, bis das Hämatom erreicht wird (es kann sich auch im Inneren des Körpers nach einer Operation gebildet haben).

Falls ein Blutgefäß noch verletzt ist und blutet, wird es während dieser operativen Ausräumung verschlossen, so dass sich der Bluterguss nicht mehr vergrößern kann. Während der Operation sieht der Arzt, ob sich das Hämatom bereits mit Bakterien infiziert hat, was zu einer Blutvergiftung oder einem Abszess führen kann. Ist dies der Fall, wird die Wunde, die durch die Hämatomausräumung entstanden ist, offen gelassen. Zusätzlich werden oft sterile Materialien in die Wunde gelegt, die antibiotische oder blutgerinnungsfördernde Substanzen enthalten. Diese müssen teilweise nach einigen Tagen wieder entfernt werden oder lösen sich im Körper des Patienten auf. Hat der Patient eine Blutgerinnungsstörung, kann dies die operative Ausräumung des Hämatoms erschweren. Hier werden meist während der Operation Tücher, die eine blutstillende Funktion haben, auf die Wunde gelegt.

Zusätzlich wird eine Drainage an der Wunde angebracht, die das Blut aus dem Körper heraus in ein Gefäß befördert. Einige Tage später werden dann sowohl die Tücher als auch die Drainage in einem weiteren Eingriff entfernt. Nach einigen Tagen zeigt sich, ob sich weitere Bakterien gebildet haben oder nicht. Ist die Wunde sauber, kann sie vernäht werden.

Im Normalfall heilt die Wunde dann gut ab und nach einigen Tagen können die Fäden entfernt werden.

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