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ChirurgieRatgeber.de - Die operative Behandlung einer Arteriosklerose

Artikel vom 17.10.2008 aus der Rubrik Gefäßchirurgie und Neurochirurgie

Die operative Behandlung einer Arteriosklerose

Die Arteriosklerose ist eine Gefäßerkrankung, die ausschließlich die Arterien betrifft. Im Volksmund wird sie auch Arterienverkalkung genannt. Je nach Ausmaß der Arteriosklerose kann eine operative Behandlung notwendig werden.

Von Arteriosklerose spricht der Mediziner, wenn die Arterienwände verkalkt und unelastisch sind. Sie verengen sich dadurch und der Blutfluss wird gestört. Gründe für diese Erkrankung können der Diabetes mellitus sein, ebenso wie ein erhöhter Cholesterinspiegel, ungesunde Ernährung oder das Rauchen. Die Arteriosklerose kann an verschiedenen Stellen des Körpers auftreten: In den Beinen, der Beckenarterie, am Herzen, in den Nierengefäßen oder auch im Gehirn. Durch eine spezielle Röntgenuntersuchung, die Angiografie genannt wird oder auch durch eine Doppler-Sonografie stellt der behandelnde Arzt die Diagnose. Da sich die Arterien nicht von alleine regenerieren können, ist unbedingt eine medizinische Behandlung notwendig. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten: Es gibt zum Beispiel die so genannte PTA, bei der ein Ballonkatheter zur verengten Stelle der Arterie geschoben, dort aufgeblasen und das Gefäß so geweitet wird.

Eine weitere Möglichkeit ist die Bypass-Operation. Hier wird die verengte Stelle im Blutgefäß durch einen so genannten Bypass überbrückt. Der Bypass wird hier aus einem gewebeeigenen Gefäßstück oder einem synthetischen Gefäß gefertigt und die Blutbahn durch diese "Brücke" umgeleitet. Die Operation wird in Vollnarkose durchgeführt und birgt einige Komplikationen. Dies sind zum Beispiel oftmals Nachblutungen, Wundheilungsstörungen oder auch Blutergüsse. Bei einer Bypass-Operation handelt es sich um einen schwerwiegenden Eingriff. Oftmals ist hier im Anschluss an die Behandlung im Krankenhaus sogar eine Rehabilitationsmaßnahme notwendig. Hier erlernt der Patient ein bestimmtes Bewegungstraining, das er auch zu Hause fortführen muss. Zusätzlich werden dem Patienten oft auch orthopädische Schuhe oder Schuheinlagen angepasst.

Lebt der Patient so weiter wie bisher, wird bald die nächste Verengung der Arterien auftreten und es wird eine erneute Bypass-Operation notwendig. Deshalb ist es bei dieser Erkrankung unbedingt angezeigt, sein Leben zu ändern (weniger fettes Essen, Bewegung, kein Nikotin usw.).

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