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ChirurgieRatgeber.de - Behandlung eines Pneumothorax

Artikel vom 17.10.2008 aus der Rubrik Herzchirurgie und Thoraxchirurgie

Behandlung eines Pneumothorax

Ein Pneumothorax kann eine lebensbedrohliche Erkrankung sein, die in jedem Fall ärztlich behandelt werden muss. Der Pneumothorax kann je nach Ausprägung konservativ oder operativ behandelt werden.

Lungenfell und Rippenfell bilden die Pleura. Das Lungenfell befindet sich außen an der Lunge, das Rippenfell innen an der Brustwand. In diesem so genannten Pleuraspalt, dem Zwischenraum zwischen Lungen- und Rippenfell, besteht ein Unterdruck, so dass die Lunge nicht in sich zusammenfallen kann. Grund für einen Pneumothorax können Unfälle, medizinische Behandlungen wie zum Beispiel eine Pleurapunktion oder bestimmte Operationen sein. Es gelangt dann zum Beispiel durch eine Verletzung Luft in den Pleuraspalt und der Lungenflügel fällt praktisch in sich zusammen. Dieser Lungenflügel kann dann nicht mehr für die Atmung des Menschen sorgen. Der Patient hat bei einem Pneumothorax starke Atemprobleme und Schmerzen im Lungenbereich.

Der Arzt stellt die Diagnose, indem er die Lunge abklopft und mit dem Stethoskop abhört. Zusätzlich wird eine Röntgenaufnahme angefertigt und der Sauerstoffgehalt des Blutes untersucht.

Handelt es sich nur um einen leichten Pneumothorax, kann dieser konservativ behandelt werden. Während einer Pleurapunktion wird mit einer dünnen Nadel in den Pleuraspalt gestochen und mit einer Drainage die Luft abgesaugt.

Besteht ein ausgeprägter Pneumothorax oder hat die konservative Methode keine Wirkung gezeigt, muss der Pneumothorax operativ versorgt werden. Der Patient liegt auf der Seite und wird in Vollnarkose versetzt. Die Beatmung erfolgt über den Lungenflügel, der nicht vom Pneumothorax betroffen ist. Je nach Art des Pneumothorax muss der Brustkorb geöffnet werden oder die Operation kann in Form der Thorakoskopie erfolgen. Bei der Thorakoskopie wird ein optisches Gerät durch kleine Einschnittstellen in den Körper des Patienten eingeführt. Der Operateur verfolgt die Bilder auf einem Monitor. Während der Operation wird die "undichte" Stelle der Pleura geschlossen, so dass keine weitere Luft hineingelangen kann. Dann werden Drainagen in die Pleura gelegt, durch die noch eventuell vorhandene Luft entweichen kann. Die Drainage wird dann einige Tage nach der Operation wieder gezogen.

Nach der Operation muss der Patient spezielle Atemübungen durchführen, damit die Lunge wieder voll funktionsfähig wird.

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